Über Mich

Mein Name ist Tim Cawelius. Ich wurde am 19.08.1982 in der Klinik St. Elisabeth in Saarlouis im schönen Saarland geboren. Ich lebe mit meiner besseren Hälfte Sandra im abgelegenen aber schönen und vor allen Dingen ruhigen Oberesch in der Gemeinde Rehlingen-Siersburg. Neben uns und unseren Schlangen hausen natürlich noch unsere beiden Norwegischen Waldkatzen Lasse und Lotta in unserem bescheidenen Haus (welches mittlerweile auch zu einer Art “Hobby mit Pflichten” geworden ist) am Dorfrand. Wobei mein Interesse für Schlangen noch nicht allzu alt ist, so nimmt mein Hobby doch bereits einen Großteil meines Lebens ein. Ich bin außerdem noch Musiker in einer 80er Jahre Death Metal Band und habe bis dato mit japanischen Kampfkünsten beschäftigt und diese trainiert. Aus Zeitgründen bin ich momentan inaktiv. Ich liebe gute Musik wobei mein Hauptaugenmerk eindeutig auf dem Black/Death/Thrash Metal und Rock der 80er Jahre liegt. Auch in Sachen Filmkunst gehöre ich eher zu den Nostalgikern, die gute und vor allen Dingen, meist alte Filme der 70er und 80er Jahre, bevorzugen. Dank der Sammelwut in Sachen Musik und Filmmedien gleicht unser Wohnzimmer mittlerweile fast einer Videothek und/oder einem Plattenladen. Ich betreibe viel Sport in meiner Freizeit und interessiere mich außerdem sehr für Geschichte und Philosophie. Man glaubt es kaum aber ich wollte immer nur eine Tätowierung haben, wovon man heute nicht mehr viel erkennen kann (wegen den ganzen anderen Motiven drumherum). Meinen Lebensunterhalt verdiene ich als Kranfahrer und “Mädchen für alles” im Schichtbetrieb der Dillinger Hütte AG.

Ich denke, wie die meisten Giftschlangenhalter, pflegte ich zuerst Wirbellose Tiere, wobei mein Spezialgebiet sich auf aride Skorpione (Buthidae) beschränkte. Auch heute halte ich noch ein paar wenige solcher Tiere, die aus meinem doch schon recht großen damaligen Bestand stammen. Alles fing an mit dem Kauf von 2 Kaiserskorpionen, als wir uns überlegten, ein Haustier anzuschaffen, mit dem man nicht regelmäßig “Gassi gehen” muss. Da unsere damalige erste gemeinsame Wohnung in Dillingen/Pachten auch nicht viel Kapazität aufwies, musste es also folglich etwas kleines sein. Auf die beiden Kaiserskorpione folgten schon sehr bald die ersten giftigen Vertreter der Skorpione und etliche Vogelspinnen sollten sich dem anschließen. Ich kann mich heute noch sehr glücklich schätzen, dass mich meine (viel…)bessere Hälfte mich bei all meinen Unterfangen unterstützt hat. Von ihr bekam ich auch meinen ersten ariden Giftskorpion, einen Androctonus Australis, zum Geburtstag geschenkt.

Meine ersten Schlangen waren 2 Boa Constrictor Imperatoren, in die ich mich sofort verliebt habe. Ich war sofort von den Tieren fasziniert, welche ich auch noch sehr günstig erwarb. Also kann man hier ruhig von einem Spontankauf sprechen. Auch bei dieser kleinen Anschaffung, die irgendwann mal nicht mehr so klein sein sollte, hing der Haussegen nicht schief. Als ich dann eines Tages bei einem befreundeten Terraristik Händler die erste Giftschlange, eine Afrikanische Buschviper/Atheris Squamigera zu Gesicht bekam, war es ganz und gar um mich geschehen. Von diesem Moment an war klar, dass ich Giftschlangen halten wollte. Da ich das Handling von den beiden Boa Constrictor Imperator kannte, wagte ich mich an meine allerersten Giftschlangen, welche 2 Amerikanische Kupferköpfe/Agkistrodon Contortrix Pictigaster sein sollten. Seitdem zieht sich die Sucht nach diesem Hobby wie ein roter Faden durch mein Leben und es war von Anfang an klar, dass es auch bei den 2 Kupferköpfen nicht bleiben sollte. Heute halte ich Kobras, Klapperschlangen und ähnliche Vertreter dieser überaus schönen und majestätischen Tiere, deren Eleganz und Ästhetik ich total verfallen bin.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Mentoren (ihr wisst wer gemeint ist…) bedanken, die mir das notwendige Handling und ihre langjährige Erfahrung zumindest zu einem Bruchteil an mich weitergegeben haben und die sich stets die Zeit genommen haben meine löchernden und nervtötenden Fragen zu beantworten. Ich denke ganz alleine deshalb lebe ich heute noch^^. Mein ganz besonderer Dank gilt natürlich Sandra und meiner Familie, die mich die ganze Zeit und ohne Nachlass unterstützt haben.